Zf1G (14) – Santa Maria, PT

to the Americans who made me read these aloud and kindly snipped their fingers in response

Taking a break between dives
Waiting for the body to release the nitrogen
Regaining some warmth left in the deep blue.

The boat rocking slowly on top
Waiting for the body to release my breakfast
With my pale face turned into a deep white.

Just a seagull’s fleeting shadow
Waiting for the body to release its inflammatory response
Another layer of skin lost to the deep red.

Zf1G (13)

Ribiera Beach! The open sun
Pineapple drinks (without the fun).
The sand was black, the sea reflected
A shade of red was soon detected.
And still too soon I left to run.

Ribiera Beach! All shadows quelled
Still Magical!, it was upheld.
Betwixt my blisters – lucky chance
That even with my dropped pants:
No sizzled skin from knees to belt!

Ribiera Beach! Catching a wave
But Factor Fifty was naïve.
My shoulders, feet, a tad red-faced
A burn was caught while tan was chased.
Who could have thought this to be safe?

Coda:
Ribiera Beach! Still in my socks:
Each grain of sand for me unlocks
Memories of sitting there together,
High-up horses, woes of weather.
A perfect fit – like Tetris blocks.

Zf1G (12)

Die Berge sind der Sonne näher
Da braucht es keinen Helleseher
Dass ein Gedicht zum Hautverbrennen
Ein weiteres, darf ich bekennen.

Am Wanderweg brav Sonnencreme
Und doch im Tal bin ich bequem
„Dein Kopf schaut schon aus wie dein Schört,“
Hab ich mir bald drauf angehört.

So schmiert ich statt der Prävention
Dann meine After-Sun-Lotion
Und siehe da: auch sie verhindert
Dass ich komplett entstellt, behindert
Am nächsten Tag beim Paragleiten
Segle durch der Lüfte Weiten.

Jedoch die Disziplin ist hin
Und auch beim Abstieg Richtung Wien
Gibt s Faktor fünfzig nur ganz dünn.

Im Schatten noch der Hohen Wand
Hol ich mir einen Sonnenbrand
Rot schimmert meine Haut, die zarte.
*Warte

Zf1G (7)

I found myself walking the streets of B’restagi
Asking myself the question “Wen frag i
for sunscreen?, the sun’s really hot!”
By now all you readers will know the plot…
I should have brought that straw-hat from Nagy.

Für den Kontext, ohne dass ich hier beginne, Poesie zu erklären: Es ist eine Herausforderung, der ich hier erst einmal ausgewichen bin, auf indonesische Städte englische Reime zu finden. Ich hab mit doggy rumprobiert, es gäbert auch viele Hunde hier auf der Straße (durchgehend entspannte, was sympatisch ist), aber frag i ist phonologisch einfach gelungener. Für den Hutmacher ergänze ich gern, dass L. mit einem Nagy’schen Strohhut in Indonesien angekommen ist, der aber die Temperatur-Luftfeuchtigkeitskombination nicht lange ertragen hat. Und sie besteht darauf, dass man sich bei Nagy Hüte mit „Nagi“ am Telefon meldet, anstatt – wie ich nicht allein war, unverzüglich zu korrigieren – mit dem korrekten „Nådsch“. Lass mich auf den ebenfalls nur geschrieben funktionierenden Schüttelreim verweisen, der das Ausbacken von Scampi beschreibt: Erst wälzt ich es im Bierteige / Dann färbte sich das Tier beige.